Dienstag, 7. November 2023

Ausflug in die Umgebung

Der Dienstag führte uns ins Umland von Phitsanulok. Nach einer einstündigen Fahrt mit den Vans wurden wir im Rathaus von Banyang freundlichst willkommen geheißen. Der Bürgermeister und weitere Vertreter der Gemeinde begrüßten uns. 
Sie stellten uns den Plan für den heutigen Tag vor: Zunächst der Besuch einer Kautschukfarm und im Anschluss eine Pilzproduktion. Mit den Vans fuhren wir einen sehr holprigen Weg den Berg hinunter -  mitten durch einen Wald von tausenden Kautschukbäumen, an denen überall teilweise randvolle Behälter mit Latex hingen. 
Nachdem wir den seltsam riechenden Latex selbst geerntet hatten, ging unsere Reise schon weiter. Wir blieben im Bereich der Landwirtschaft, da wir uns nur wenige Minuten entfernt von einer Pilzfarm befanden. Erwartet haben uns dort ihre vielfältigen, frittierten Pilze, die frisch geerntet aus einem Nährboden in Plastikbeuteln kamen. Nach dem leckeren Essen und einem frisch gebrühtem Kaffee gingen wir ein paar Meter weiter zu zwei Gewässern, in denen sich haufenweise kleine Fische befanden.


Wir durften auf einen sehr klapprigen Steg balancieren und den Fischen eine Kostprobe des Futters geben. Nach diesem spannenden Erlebnis suchten wir aufgrund der Hitze und des „langen“ Spaziergangs ein indisches Restaurant auf, um Energie zu tanken. Die Mehrheit bestellte "Chicken Biryani mit Basmati Reis", das vorzüglich schmeckte. Im Anschluss besuchten wir einen beeindruckenden Tempel, bei dem schon einige von uns am Wochenende gewesen waren. Wir blieben zum einen deswegen nicht besonders lang. Zum anderen ging es dann wieder Richtung Phitsanulok. Kurz vor dem Ort machten wir Halt, um beeindruckende thailändische Street Art zu bewundern.


Zurück in der Schule erlebten wir einen traditionellen Tanz, bei dem die Jungs die Musikinstrumente spielten und die Mädchen tanzten. Es war ein sehr schönes Erlebnis, da wir die harmonische Kombination aus Rhythmus und Bewegung erfahren konnten.

Schulalltag an der PCSHP

Nach den abenteuerreichen Wochenenden in unseren Gastfamilien ging es dann am Montag in der Schule eher langsam los. Nach dem morgendlichen Eiscafé haben wir dann mit 45 Minuten Physik unseren Schultag angefangen. Schon nach der ersten Schulstunde konnten wir uns eine Menge neuer Eindrücke über den Unterricht in Thailand machen. Als nächste Programmpunkte
standen dann Unterrichtsstunden von Frau Sonnentag und Herrn Dr. Pfletschinger an. Frau Sonnentag legte den Fokus in ihrer Stunde auf die Förderung der Sprachkompetenz der Schülerinnen und Schüler, um sie auf die bevorstehende IELTS-Prüfung vorzubereiten. In der Doppelstunde Chemie bei Herrn Dr. Pfletschinger gab er uns und den Thais eine Einführung in die organische Chemie inklusive Orbital-Chemie.

Die darauffolgende Zeit haben wir dann mit einer traditionellen thailändischen Geschichte
verbracht, die wir später auch als Theaterstück verkörpern durften. Mit Regisseur Finn und dem gespielten Gebrüderpaar Urs & David lief das ganze perfekt. Im Anschluss hatten wir noch
gerade so genug Zeit, um uns mit einen paar Sportarten wie Fußball, Badminton und Basketball auf dem Schulgelände zu vergnügen. Während wir uns auf dem Fußballfeld fast schon bekämpften, liefen im Wohnheim schon haufenweise Vorbereitungen für den 19. Geburtstag von Jonas. Ob gute Musik oder eine Menge an Snacks und Kuchen, alles war vorbereitet für das Geburtstagskind. Wir hatten jede Menge Spaß, was auch an den tollen Partyspielen wie Schokolade auspacken und Topfschlagen lag.

Am Ende verabschiedeten wir Frau Rehm und Friedericke, die sich wieder auf den Weg nach Hause machen mussten. Zusammenfassend kann man sagen, dass der Tag sich nach einem langsamen Start sehr schnell zum guten entwickelt hat und wir mit Jonas unvergessliche Erinnerungen erleben konnten.

Sonntag, 5. November 2023

In Thailand zu Hause, Part 2

Nach dem erlebnisreichen und spannendem Ausflug am Freitag wurden wir gestern alle von unseren Gastfamilien abgeholt. Nach einer einstündigen Fahrt kamen wir in der Kleinstadt Phichit an, wo die gesamte Familie ein herzliches Wilkommenheißen veranstaltete. Auch der darauffolgende Tag war von einer Menge neuer Eindrücke geprägt, beginnend mit einem ausgiebigen Frühstück und gefolgt von einer Motorradfahrt durch die Kleinstadt. Auf dem Weg haben wir den Bahnhof besichtigt, ein Museum zum Gedenken an den Weltkrieg sowie einen thailändischen und chinesischen Tempel. 

Nach einem kurzen Zwischenstopp zuhause sind wir zu einem idyllischen Cafe in den Bergen gefahren und haben anschließend einen Wasserfall besichtigt. Im Anschluss an einen Strandspaziergang bei Sonnenuntergang haben wir Pizza in einem 
thailändischen Restaurant genossen. 
Der spaßige Tag wurde mit einem gemeinsamen traditionell thailändischen Tanz in der Ortsmitte abgeschlossen. Besonders gut haben mir aber nicht nur die abwechslungsreichen Erfahrungen gefallen, sondern das Gemeinschaftsgefühl, das am heutigen Tag zum Ausdruck kam. 
Die Menschen in dieser Stadt leben zusammen wie eine große Familie, in der jeder willkommen ist und Hilfsbereitschaft an oberster Stelle steht.
(Erlebnisbericht von Laura)

In Thailand zu Hause, Part 1

Am Freitagabend ging es in das Wochenende mit den Gastfamilien. Wir wurden von unseren Gasteltern in der Schule abgeholt und sind erstmal in ein Restaurant gefahren, da wir alle großen Hunger hatten. Nachdem unser Magen wieder gefüllt war, bekamen wir eine Specialtour durch den „Wat Phra That Phasornkaew“ Tempel in Khaem Son. Die Tour war sehr interessant und lehrreich.



Für den Samstag war viel geplant. Ein Ausflug zu einem „morning market“, dem „Khao
Kho“, der „Cha Narin Khao Kho Coffee Farm“, dem „Sidit waterfall“, dem „Phukaew Advendture Park“ und dem „Phukaew Peak“.
 

Alles was wir heute erleben durften war sehr interessant und wunderschön. Allerdings hatten wir ein persönliches Highlight - die Coffee Farm. 

Der Besitzer der Farm, hat uns eine Tour gegeben, bei welcher er uns erklärte, wie der Kaffee wächst, geerntet, gewaschen, getrocknet und geröstet wird. Außer dem Kaffee hatter er Kakao, Bananen, Chilis, Avocados, Kokosnüsse, „Butterfly Pea“ (eine Teeblüte), Gacfrüchte und Doreanfrüchte angebaut. Er gab uns währenddessen die Möglichkeit einige der Früchte zu probieren und hat uns sogar eine Kakaofrucht, die Gacfrucht und 1 Kilo Kaffeebohnen geschenkt. 

Zusammengefasst war der Tag ein voller Erfolg und wurde von uns auf dem Phukaew Peak mit einem wunderschönen Sonnenuntergang und einem kaltem Getränk ausgekostet.
(Erlebnisbericht von Joy und Urs)

Donnerstag, 2. November 2023

Gut gestärkt vom Frühstück an

An unserem bereits 3. Tag in Thailand duften wir am morgen mit unseren
Austauschpartnern zum Frühstück in die Cafeteria. Als wir das Menü erstmals sahen, waren wir verwundert: 
Im Gegenteil zu einem „deutschen Frühstück“ gab es hier verschiedene Gerichte wie zum Beispiel Reis oder Nudeln, welche wir an verschiedenen Essensständen auswählen konnten. Nach dem Frühstück begann die für uns ausgerichtete Willkommenszeremonie.



Anschließend veranstalteten die Schüler eine interaktive Rallye, durch welche wir die Schule besser kennenlernen sollten.
Nach unserem Mittagessen begaben wir uns auf den Weg in die Innenstadt Phitsanuloks. Dort besuchten wir zunächst „The Chan Palace Historical Center”. Dort lernten wir vor allem Fakten über die Geschichte Phitsanuloks und über große Persönlichkeiten, welche einst dort lebten. 



Unter anderem lernten wir etwas über „den schönsten Tempel Thailands“, welchen wir anschließend besuchten. Bevor wir diesen Tempel, den „Wat Phra Si Rattana
Mahathat“ erreichten, wurden wir jedoch auf einen Kokosnussdrink eingeladen. 


Nach einer kurz gehaltenen Shoppingtour sind wir am Abend in ein Restaurant zum Essen gegangen, wo wir eine sehr leckere letzte Mahlzeit des Tages zu uns nahmen.




Mit der Lok nach Phitsanulok

Nach einer „30“ minütigen Taxifahrt, welche sich bei unserer Gruppe auf 50 Minuten verlängerte, kamen wir am Bahnhof von Bangkok an und erwischten mit etwas Hektik auf die Minute genau unseren Zug nach Phitsanulok, dem Ort, in dem sich unsere
Partnerschule befindet. Als wir nach vier Stunden Fahrt den Bahnhof von Phitsanulok erreichten, wurden wir sehr freundlich empfangen.


Da wir noch nichts zu Mittag hatten, wurden wir in ein
gemütliches Restaurant zum Essen eingeladen. Es gab Nudelsuppe mit einer Einlage vom ganzen Huhn.






Als wir wenig später am Internat ankamen, wurden wir freudig von unseren Austauschschülern willkommen geheißen. Wir spielten mehrere Spiele, um uns wieder kennenzulernen. Danach fühlten wir uns alle sehr wohl.





Nachdem unsere Austauschschüler wieder in den Unterricht mussten, bezogen wir
unsere Zimmer. Nach dem Abendessen, bei dem es viele neue Früchten zu entdecken gab, die auf verschiedene Meinungen trafen, gingen wir auch schon recht früh ins Bett.





Mittwoch, 1. November 2023

First Night in Bangkok

 Als wir uns am Sonntag am Flughafen trafen, waren alle pünktlich, allerdings musste ein Reisepass per "Bruderexpress" nachgeliefert werden. Die Flüge verliefen dennoch ohne Komplikationen und wir kamen nach 13 langen Flugstunden endlich in Bangkok an. Am Flughafen wurden wir von einem etwas klapprigen Bus abgeholt und fuhren durch diverse Vorstädte Bangkoks und bekamen unseren ersten Eindruck von Thailand. Einige waren verwundert über die viele Natur in den Vorstädten. Jedoch hat uns, als wir weiter in die Stadt gelangten, die dort herrschende Armut erschreckt und auch die Gerüche waren gewöhnungsbedürftig.

   
Unser Hotel war schön und sauber. Abends fanden wir nach längerer Suche etwas zu essen und waren mit unserer Wahl zufrieden.
Das Frühstück im Hotel war schmackofatz. Dann ging es auch schon los zu verschiedenen thailändischen Tempeln: 
Wat Arun mit beeindruckenden Mosaiken und Wat Pho mit seinem berühmten liegenden Buddha. 




Allerdings war die Bootsfahrt dorthin, über den Fluss Chiao Phraya, etwas unruhig, aber dafür war die 
Aussicht umso besser.


Unser Rückweg führte uns durch Chinatown. Die für uns ungewohnte Seite Bangkoks gab uns einen sehr interessanten, echten Eindruck:

offene Läden, herumstreunende Tiere, exotisches Essen, eine Menge an für uns undefinierbaren Gerüchen, geprägt von Zimtstangen, Nelken, Essen, aber auch Unbekömmlicherem...

Am Abend ging es noch zu einem Bootsdinner. Das Essen war lecker und der Ausblick war mit den vielen Lichtern auch toll. Das noble Einkaufszentrum am Pier zeigte uns anschließend die andere Seite Bangkoks, mit seinen Reichtümern und spekatkuläre Touristenattraktionen schien es wie eine andere Welt, die wir so nicht erwartet hatten.